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Frau Almuth Oetting-Hesse
aus Wennigsen berichtet:
Im Oktober 2005 wurde bei meiner 6-jährigen Rauhaarteckelhündin "Jule" ein Bandscheibenvorfall
diagnostiziert.
Nachdem konserative Therapie mit Medikamenten nicht die erhoffte Besserung brachte,
entschloss ich mich schwerenHerzens zur Operation, die in einer Nürnberger Tierklinik
erfolgreich durchgeführt wurde.
Um den Heilungsprozess zu fördern, gab ich Jule in die therapeutischen Hände
von Andrea Niebisch die in regelmäßigen Sitzungen meiner Hündin wieder zur gewohnten
Mobilität verhalf. Unter Anwendung von Massage, Bewegungs- und Magnetfeldtherapie
und mit Einfühlungsvermögen gelang es Frau Niebisch, einen wichtigen Beitrag
zu Jules Genesung zu leisten.
Heute - knapp 4 Monate nach der Operation - hat Jule wieder zu ihrer alten Form
und ihrer ursprünglichen Lebens- und Bewegungsfreude zurückgefunden.
Dieses verdanken wir nicht zuletzt dem fachlichen Können von Frau Niebisch.
Im Januar 2002 haben wir, nachdem Therapieversuche und
diverse Medikamentengaben verschiedener Tierärzte erfolglos
waren, mit unserem Golden Retreiver "Arthus" die Praxis von
Frau Niebisch aufgesucht.
Arthus war damals 8 Jahre alt und humpelte seit etwa einem
dreiviertel Jahr vorne links.
Nach einer ausgiebigen Untersuchung erklärte Frau Niebisch
uns ihren ausführlichen Befund:
Arthus hatte Schmerzen am linken Ellenbogen, wo er vermutlich
eine Arthrose hat. Aufgrund der langen Schonhaltung hatte
der Arme schmerzhafte Verspannungen im Schulter- und Nackenbereich,
sowie im Rücken.
Wir vereinbarten wir eine Behandlung zweimal wöchentlich.
Bereits nach der 5. Behandlung ging es unserem Hund deutlich
besser. Er humpelte zwar nach wie vor, war aber durch eine
Schmezreduzierung deutlich fröhlicher als vorher. Meine Mutter
nannte ihn darauf hin einen "glücklichen Humpler".
Wir gingen weiter zur Behandlung. Nach einigen Wochen, als
die Verspannungen, die aufgrund des monatelangen Humpelns
beseitigt waren, reduzierten wir den Behandlungsintervall
auf 1x wöchentlich.
Arthus humpelte weiter, aber er war dauerhaft gut drauf dabei.
Pfingsten 2002, das war im Juni, also 5 Monate nach Beginn
der Therapie, rief mich mein Mann, der mit dem Hund spazieren
war, an und berichtete mir ungläubig, dass unser Hund ja gar
nicht mehr humpeln würde!!
So ist es bis heute geblieben. Wir gehen weiterhin alle zwei
Wochen mit Arthus zur Physiotherapie. Frau Niebisch massiert
ihn jedes Mal und bewegt seine Gliedmaßen passiv.
Wenn Arthus mit macht, gibt es auch Bewegungstherapie auf
dem Trampolin oder kleine Hürden, die Arthus überklettern
darf.
Altersgemäß, Arthus ist inzwischen 12 Jahre alt, schont er
sein linkes Vorderbein schon immer mal. Die Arthrose im Ellenbogen
kann man eben nicht beseitigen. Dafür geht es ihm aber wirklich
gut.
Nachtrag:
Ende 2008 ist Arthus aufgrund eines Tumors verstorben. Ich
vermisse einen langjährigen, liebgewonnenen Patienten.
Daisy die Kämpferin
Dieser Bericht soll zeigen, dass es sich lohnt, scheinbar
"hoffnungslosen Fällen" eine Chance zu geben. Dazu benötigt man
allerdings seeehr viel Geduld.
Im März 2006 kam Frau Siebert mit ihrer Chihuahua Hündin
Daisy, 6 Jahre alt, zur Befundaufnahme in meine Praxis. Folgendes hatte
sich in den 3 Wochen davor ereignet:
Die Hündin war, nachdem es zuhause klingelte, zur Tür gerannt.
Auf dem Weg dorthin schrie sie auf. Als die Besitzerin dazu kam, lag
die Hündin auf der Seite. Was passiert war weiß niemand.
Dieser Bericht soll zeigen, dass es sich lohnt, scheinbar
"hoffnungslosen Fällen" eine Chance zu geben. Dazu benötigt man allerdings seeehr
viel Geduld.
Die Vorgeschichte
Im März 2006 kam Frau Siebert mit ihrer Chihuahua Hündin Daisy, 6 Jahre alt,
zur Befundaufnahme in meine Praxis. Folgendes hatte sich in den 3 Wochen davor
ereignet:
Die Hündin war, nachdem es zuhause klingelte, zur Tür gerannt. Auf dem Weg dorthin
schrie sie auf. Als die Besitzerin dazu kam, lag die Hündin auf der Seite. Was
passiert war weiß niemand.
Sofort wurde die Tierärztin aufgesucht, die eine Schmerztherapie vornahm. Die
Hündin konnte dann wieder stehen, lahmte aber beim Gehen. Einen Tag später wurde
der Hund geröngt. Dabei schrie die Hündin wieder kurz auf, es kam zu einem kurzfristigen
Atemstillstand. Danach konnte Daisy weder stehen noch gehen, die Reflexe waren
stark vermindert.
Sie wurde von der Besitzerin in die Tierärztliche Hochschule Hannover gebracht,
wo eine Verkantung der ersten beiden Halswirbel in Richtung Rückenmark festgestellt
wurde. Dadurch war die Hündin gelähmt und im Bereich der Halswirbelsäule sehr
schmerzempfindlich.
Daisy wurde sofort operiert, wobei die Chance der Heilung als sehr gering eingeschätzt
wurde.
Die Behandlung
Nach
ihrer Entlassung aus der TiHo wurde mir der Hund zum Befund vorgestellt, und
- ganz ehrlich - , ich hatte wenig Hoffnung , dass ich ihr wirklich helfen könnte,
aber jeder Hund hat seine Chance verdient, so begann ich mit der Behandlung.
Zu diesem Zeitpunkt konnte Daisy lediglich auf der Seite liegen und etwas den
Kopf anheben.
Meine Therapie bestand aus: Massagen, Reizung
der Nerven, Bewegungsanbahnung und immer Magnetfeldtherapie und
das alles 3 x wöchentlich.
Die Chronologie von Daisys Fortschritten:
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| Ende März: Daisy kann sich in die Bauchlage aufrichten, sie hat zunehmend Gefühl in den Hinterbeinen, die Halspartie ist aber immer noch stark geschwollen und schmerzhaft. |
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| Mitte April: Daisy kann mit Hilfe sitzen. |
| Mitte Mai: Daisy kann mit Hilfe stehen, ganz kurze Augenblicke auch ohne Unterstützung. |
| Es gibt immer wieder kleine Fortschritte, dann aber auch wieder Phasen,
in denen die Besitzerin und ich das Gefühl haben, es geht irgendwie nicht
so recht weiter... Manches Mal hat Daisy keine Lust mitzumachen und streikt,
indem sie alle Viere von sich streckt. Zusätzlich zu den bisherigen Behandlungsmethoden, wende ich jetzt zunehmend die Dorn-Therapie an, vor allem, um die Stabilität der Gelenke zu erhöhen. |
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| Juni: Die kleine Hündin beginnt die Vorderbeinchen zu bewegen, die Schwellung an Hals und Nacken wird etwas weniger. Das Stehen wird sicherer, ich kann sogar einen leichten Druck auf die Kruppe ausüben, dem sie sich entgegenstemmt. Die Muskulatur an den Hinterbeinen wird kräftiger. |
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| Juli: Daisy steht so stabil, dass wir auf dem Trampolin mit Gleichgewichtsübungen beginnen können. Das macht sie richtig gut, ich kann das Gewicht in verschiedene Richtungen verlagern, Daisy gleicht es aus. Dabei steht Daisy zwischen meinen Armen, damit ich sie immer auffangen kann, falls sie ins Straucheln gerät. |
| Nach Absprache mit der Tierärztin bekommt Daisy jetzt zur Unterstützung
des Muskelaufbaus ein Anabolikum. Dieses soll sie im Abstand von einigen
Wochen mehrmals erhalten. Die erhoffte Wirkung des Mittels können wir erstaunlich schnell feststellen. Bislang waren die Handgelenke derart instabil, dass die Hündin meistens auf dem Handrücken stand. Das tat schon beim Zusehen weh. Innerhalb von kurzer Zeit ist hier eine deutliche Verbesserung zu sehen. Die Bewegungsübungen werden jetzt häufiger im Stehen durchgeführt, auch die Vorderbeine werden an den normalen Bewegungsablauf herangeführt. Es tut Daisy allerdings immer noch weh, die Schulter nach vorne zu führen. Dies hält Daisy aber nicht davon ab, fleißig mit den Hinterbeinen zu laufen, während sie vorne stehen bleibt. Ohne eine bremsende Hand von oben würde sie ständig Purzelbäume machen... |
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| August: Die Schwellung in der Halswirbelsäule ist endlich deutlich zurückgegangen. Ich kann die HWS sogar fühlen! Die Folge: Daisy kann endlich die Beine nach vorne führen. Eine Gehbewegung ist möglich. Daisy versucht nun immer öfter zu laufen. Wir machen das gemeinsam, damit Daisy den Bewegungsablauf wieder erlernt. |
| Anfang September: Daisy übt... Zuhause versucht sie täglich ihrer Besitzerin entgegenzulaufen, wenn diese von der Arbeit kommt. In der Praxis "laufen" wir gemeinsam quer über die Turnmatte. Dabei wird Daisy durch meine Arme am Umfallen gehindert. Daisys Laufweg erinnert uns im Moment etwas an den Springer im Schach: es ist eine vorwärts - seitwärts Bewegung. |




